Was ist Mobbing (Belästigung)?

Was ist Mobbing (Belästigung)?

Mobbing hat in der Literatur die Bedeutungen von psychologischer Gewalt, Druck, Einschüchterung, Störung und Belästigung. Mobbing (Mobbing) kann definiert werden als langfristiger und systematischer psychologischer Druck der Person oder Gruppe, die die Macht am Arbeitsplatz innehat, insbesondere in hierarchischen Strukturen, in denen die Kontrolle schwach ist. Das Hauptziel von Mobbing besteht darin, die Person einzuschüchtern, damit sie aufgrund des Drucks ihren Arbeitsplatz aufgibt.

Damit ein Verhalten als Mobbing (Mobbing) angesehen werden kann, muss es einige Merkmale aufweisen. Zunächst einmal muss das Verhalten dem Zweck dienen, das Opfer von der Arbeit zu entfernen und zu passivieren. Die Verhaltensweisen müssen systematisch ausgeführt werden, um das Opfer von der Arbeit zu entfernen. Außerdem muss es sich in Form von bösartigen und feindseligen Haltungen, Machtungleichheit und wiederholtem Dauerdruck äußern. Mobbing kann sowohl vom Vorgesetzten zum Untergebenen als auch vom Untergebenen zum Vorgesetzten, d. h. vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, ausgeübt werden.

Die folgenden Verhaltensweisen können als Beispiele für Verhaltensweisen angeführt werden, die als Mobbing, d. h. als psychische Gewalt am Arbeitsplatz, angesehen werden:

-Überlastung der Person mit mehr Arbeit, als für ihre Tätigkeit erforderlich ist, und Aufbürden der Arbeit, die sie nicht bewältigen kann,

-über eine Person lästern,

-Verspotten einer Person wegen ihrer Behinderung, ihres Aussehens, ihrer religiösen Überzeugungen oder ihres Privatlebens,

-Ausschluss einer Person aufgrund ihrer politischen Überzeugung,

-Androhung von Gewalt gegen eine Person,

-lautes Beschimpfen der Person in der Öffentlichkeit und Verhindern, dass andere Personen mit der Person kommunizieren,

-Ständige Überwachung des Arbeitsweges der Person und ständige Betonung dieses Weges bei der geringsten Unannehmlichkeit,

-Ausschluss von den Mahlzeiten, Zwang zur Arbeit in einem von anderen getrennten Raum,

-Beschimpfung einer Person mit einem Spitznamen,

-Versuch, die Person zu demotivieren,

-sexuelle Belästigung einer Person,

-Ständiger Wechsel des Arbeitsplatzes, Beschädigung der Wohnung oder des Arbeitsplatzes.

Die oben genannten Beispiele sind nur Beispiele, und es ist möglich, sie zu erweitern. Mobbing, d. h. Mobbing, sollte je nach konkretem Fall und den Bedingungen am Arbeitsplatz beurteilt werden. Der wichtigste Punkt, den es bei Mobbing zu beachten gilt, ist jedoch, dass das einmalige Erleben der oben genannten oder ähnlicher Verhaltensweisen nicht ausreicht, um von Mobbing zu sprechen. Das Verhalten, das Mobbing darstellen kann, muss systematisch erfolgen, um die Person zur Kündigung zu bewegen.

Die Auswirkungen von Mobbing auf die Person sind ziemlich hoch und zersetzend. Die Schädigung des beruflichen Selbstbewusstseins, der Verlust des Selbstvertrauens, das Erleben von Emotionen wie Angst, Wut, Unruhe, Depressionen, Panikattacken und sogar gesundheitliche Probleme bis hin zum Herzinfarkt können als Beispiele für die Auswirkungen von Mobbing genannt werden.

Um Mobbing (Mobbing) vorzubeugen, ist es möglich, einige Studien am Arbeitsplatz durchzuführen. Dazu gehören die rechtzeitige Erkennung von Problemen am Arbeitsplatz, die Würdigung des Erfolgs der Mitarbeiter, die faire und unparteiische Untersuchung und Entscheidung von Beschwerden sowie die Gestaltung des Arbeitsumfelds entsprechend den Bedürfnissen der Menschen.

In Fällen, in denen Mobbing, d. h. psychologischer Missbrauch, auftritt, sollte zunächst versucht werden, das Problem durch Kommunikation zu lösen. Die Person, die mobbt, sollte darauf hingewiesen werden, dass sie diese Situation beenden sollte, dass es sich um eine Art von Belästigung handelt, und wenn möglich, sollte sie aufgefordert werden, dieses Verhalten in Anwesenheit eines Zeugen zu beenden. Diese Situation ist auch für den Nachweis von Mobbing, d. h. von psychischer Gewalt, sehr wichtig.

Die Situation sollte bei den Behörden der Organisation gemeldet werden.

Darüber hinaus kann psychologische Hilfe in Anspruch genommen werden, um der Person in der erlebten Situation zu helfen. Dies kann auch als Beweismittel für die Führungskräfte am Arbeitsplatz dienen.

Die Anwendung von Mobbing, d. h. von psychischer Gewalt am Arbeitsplatz, gibt sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer das Recht, den Arbeitsvertrag aus wichtigem Grund sofort zu kündigen. Ist der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz psychischer Gewalt ausgesetzt, so ist dem Arbeitgeber eine Mitteilung zu übermitteln, aus der hervorgeht, dass der Arbeitnehmer Mobbing ausgesetzt war und dass das Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos gekündigt wurde. Wenn Mobbing nachgewiesen wird, besteht auch ein Anspruch auf Entschädigung gegen die Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. Darüber hinaus haben Einzelpersonen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, eine Entschädigung wegen Diskriminierung zu verlangen.

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