
Antrag auf Beantwortung der Beschwerde wegen unzulässiger Zustellung
ANTALYA 6. EXEKUTIVGERICHT RICHTER
BEKLAGTER : ……….
VERTEIDIGUNGSPARTNER : Av. ……….
BEKLAGTER : ……….
BEKLAGTER : Av………….
BETREFF : Einreichung unseres Antwortantrages.
ERLÄUTERUNGEN :
Gemäß der beigefügten Vollmacht und Vollmachtsurkunde………… sind wir die Anwälte. (Anhang-Vollmacht und Vollmachtsurkunde)
Die klagende Partei fasst in der Beschwerdeschrift zusammen;
“Antalya Bank Forderungsvollstreckungsstelle ……. Gemäß 21/1 der Zustellung des Zahlungsbefehls wurde der Nachbar wegen der Abwesenheit des Empfängers an der Adresse befragt, und da der Name des befragten Nachbarn nicht im Bericht steht, wurde das Datum der Zustellung als ……….. mit der Begründung bestimmt, dass die Zustellung nicht ordnungsgemäß war”.
Gemäß dem zwischen dem Verstorbenen und der Kundenbank unterzeichneten und ausgestellten Bankdienstleistungsvertrag wurden eine Kreditkarte mit der Nummer ………., ein Einzelkonto mit der Nummer ……….. und ein Unterstützungsdarlehen mit der Nummer ……… eröffnet und der anderen Partei zur Verfügung gestellt.
Da der Verstorbene die Schulden, die sich aus der Inanspruchnahme des genannten Darlehens ergaben, nicht bezahlte und seinen Verpflichtungen aus den Vereinbarungen nicht nachkam, wurde sein Konto gekündigt, und es wurden Mahnungen und Verzugszinsen verschickt.Beschwerde
Nachdem die Schulden nicht rechtzeitig beglichen worden waren, wurde versucht, ein Vollstreckungsverfahren gegen den Verstorbenen einzuleiten, aber es wurde bekannt, dass er auf ……… verstorben war.
Daraufhin hat das 2. Zivilgericht von Antalya unter ………. Mit dem Aktenzeichen ……… wurde ein Erbschein eingeholt und mit dem Aktenzeichen ………Esas des Vollstreckungsamtes Antalya ……… ein Verfahren gegen den Kläger …………, der der gesetzliche Erbe ist, eingeleitet.
Der Zahlungsbefehl wurde am ……… zugestellt, und die Gegenpartei erhob mit dem Antrag vom ……. Einspruch gegen die Forderung. Beschwerde
Zunächst einmal ist diese Klage verfahrens- und sachwidrig und sollte zurückgewiesen werden. Und zwar
UNSERE VERFAHRENSRECHTLICHEN EINWÄNDE:
Die geschlossene Mitteilung des Zahlungsbefehls wurde vom Vollstreckungsamt am ……… erstellt und am ……….. zugestellt.
Die Rechtsgrundlage für die Behauptung der Unregelmässigkeit der Zustellung des Zahlungsbefehls ist Artikel 16 des EBL, und die diesbezügliche Beschwerde muss gemäss Absatz 1 desselben Artikels innerhalb von 7 Tagen ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme des unregelmässigen Zustellungsvorgangs beim Vollstreckungsgericht eingereicht werden.
“Artikel 16 des EBL – (geändert: 3/7/1940-3890/1 Art.)
Mit Ausnahme der Angelegenheiten, deren Entscheidung das Gesetz dem Gericht überlässt, kann beim Vollstreckungsgericht Beschwerde gegen die Handlungen der Vollstreckungs- und Konkursämter eingelegt werden, weil sie dem Gesetz widersprechen oder nicht den Tatsachen entsprechen. Die Beschwerde muss innerhalb von sieben Tagen nach Kenntnisnahme dieser Vorgänge eingereicht werden.”Beschwerde
Die Einspruchsfrist beträgt 7 Tage ab dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme der rechtswidrigen Mitteilung. Der Bescheid wurde am Datum ………. zugestellt und es wurde kein fristgerechter Einspruch erhoben und das Datum dieser Klage ist ………..
“12. HD. 05.11.2012 T. 14953/31384
…Bei der Zwangsvollstreckung ohne Urteil durch Generalpfändung ist der Schuldner verpflichtet, innerhalb von sieben Tagen ab Zustellung des Zahlungsbefehls seinen Einspruch beim Vollstreckungsamt schriftlich oder mündlich einzureichen, so Artikel 62/1 EBL. Die Einspruchsfrist beträgt sieben Tage ab dem Datum der Zustellung des Zahlungsbefehls, und der Schuldner ist verpflichtet, das Vollstreckungsamt durch Antrag oder mündlich zu informieren.Beschwerde
