Antrag auf verspäteten Einspruch wegen fehlerhafter Zustellung

Antrag auf verspäteten Einspruch wegen fehlerhafter Zustellung

AN DEN DIENSTHABENDEN RICHTER DES VOLLSTRECKUNGSGERICHTES IN ISTANBUL

BEKLAGTER :
GEGENSTAND : Hiermit beantragen wir die Berichtigung des Datums der Zustellung des Zahlungsbefehls auf den 22.03.2017, das Datum, an dem unser Mandant von der Vollstreckungsakte erfahren hat, aufgrund der unrichtigen Zustellung an unseren Mandanten, und unseren Einspruch gegen die fristgerechte Ermächtigung, Unterschrift, Schuld und all ihr Zubehör.
ZUGEHÖRIGE VOLLSTRECKUNGSAKTE: Istanbul XX Vollstreckungsdirektion Akte mit dem Aktenzeichen 2017/XXXX E
ERLÄUTERUNGEN
1- Im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens mit dem Aktenzeichen 2017/XXXX E der XX. Vollstreckungsdirektion Istanbul wurde an die Lageradresse des Kundenunternehmens aus der Akte, dessen Gläubiger als XXXX erscheint, ein 7. Am XX.XX.XXXX wurde das Verfahren unter Verstoß gegen das Zustellungsgesetz am XX.XX.XXXX mit der Behauptung abgeschlossen, dass eine Zustellung an diese Adresse nicht möglich sei.
2- Am XX.XX.XXXX, als die beklagte Partei zum Zweck der Pfändung zur Hauptgeschäftsstelle des Kundenunternehmens kam, wurde der Kunde über diese Vollstreckungsakte informiert. Einen Tag später, am XX.XX.XXXX, erfuhr man von der Vollstreckungsdirektion die Einzelheiten des Aktes und es wurde ein Einspruch gegen den Akt der Vollstreckungsdirektion eingelegt.
3- Die beklagte Partei ist eindeutig böswillig. In dem Wissen, dass an der Adresse des Lagers des Kunden niemand berechtigt war, die Zustellung entgegenzunehmen, hat sie die Zustellung absichtlich an diese Adresse geschickt, den Pfändungsbeschluss in der Vollstreckungsakte aber an die Adresse der Hauptverwaltung des Kunden geschickt. Auch dies zeigt, dass die beklagte Partei wusste, dass es im Lager keinen Empfangsberechtigten für die Zustellung gab.
4- Die beklagte Partei nutzte die Unkenntnis der Postbeamten über die Rechtslage aus. Auf Nachfrage sowohl beim Handelsregisteramt Istanbul als auch beim Finanzamt wird sich herausstellen, dass die Adresse des Lagers unserer Mandantin keiner amtlichen oder privaten Institution zum Zwecke des Empfangs von Zustellungen mitgeteilt wurde.
5- Im Vertrag vom XX.XX.XXXX zwischen der beklagten Partei und dem Kundenunternehmen sind die Zustellungsadressen eindeutig festgelegt und die angegebene Adresse ist die Adresse des Hauptsitzes des Kundenunternehmens, wo die Beschlagnahme erfolgt. Bei der von der beklagten Partei mitgeteilten Adresse handelt es sich um eine Adresse, an der unser Kunde Maschinenteile in Form von Schrott aufbewahrt und keine Angestellten hat.
6-Unsere Einwände gegen die Forderung wurden innerhalb der Frist nach dem Datum der Kenntnisnahme an die Vollstreckungsdirektion gerichtet, und das Datum, an dem der von der Vollstreckungsdirektion übersandte Zahlungsbefehl dem Mukhtar übergeben wurde, wurde als Datum der Zustellung akzeptiert. Aus diesem Grund hat die Vollstreckungsdirektion unseren Einspruch aus Zeitgründen zurückgewiesen.
7-Die Benachrichtigung des Kunden ist gemäß dem Benachrichtigungsgesetz ungültig, und wir waren gezwungen, dieses Verfahren einzuleiten, um das Datum des XX.XX.XXXX, das Datum unserer Kenntnisnahme, als Datum der Benachrichtigung zu akzeptieren und um festzustellen, dass unser Einspruch gegen die Vollstreckungsakte fristgerecht erfolgt ist.
BEWEIS : Akte Nr. XXXX/XXXX der Vollstreckungsdirektion Istanbul, Notifizierungsunterlagen, Zeugen, Beweismittel, Sachverständigengutachten und alle anderen Beweismittel
SCHLUSSFOLGERUNG und ANTRAG : Aus den oben kurz dargelegten und erläuterten Gründen, die von Ihrem Gericht von Amts wegen zu berücksichtigen sind
1) Das Datum des XX.XX.XXXX, an dem wir aufgrund der unregelmäßigen Zustellung von der Vollstreckungsakte erfahren haben, als Datum der Zustellung zu akzeptieren,
2) unseren Einspruch gegen die Forderung an das Vollstreckungsbüro

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